EcoMujer spendet einen Laptop für die EcoMujeres an der Hochschule in Pinar

Irene-Rosa-Laptop-2016Als die EcoMujeres aus Deutschland in März mit den cubanischen EcoMujes in Maria La Gorda waren, stellen sich heraus, dass die Frauen an der Hochschule dringend einen Rechner benötigten, da ihrer seinen Geist aufgegeben hatte.

Spontan entschieden die mitgefahrenen Frauen einen Laptop vor Ort zu kaufen, sammelten auch schon die ersten Spenden ein, so dass Irene einige Tage später einen Laptop an Rosa übergeben konnte. Der Laptop kostete 300 CUC und die Hälfte haben wir auch schon durch Spenden finanziert. Ein Dank an die Spenderinnen.

Da die Kasse von EcoMujer auf Grund der Aktionen im letzten Jahr (Einladung Reina) und der diesjährigen 20 Jahre EcoMujer – Reise ziemlich leer ist, freuen wir uns über weitere Spenden für den Laptop.

Spendenkonto

IBAN: DE51 3005 0110 0085 2201 01
BIC: DUSSDEDDXXX (Düsseldorf)
Stichwort: Laptop für EcoMujeres Hochschule 2016

El Buen Vivir en el camino del post-desarrollo

Una lectura desde la Constitución  de Montecristi Alberto Acosta Economista ecuatoriano. Profesor e investigador de la FLACSO. Ex-ministro de Energía y Minas. Ex-presidente de la Asamblea Constituyente. POLICY PAPER 9, Fundación Friedrich Ebert, FES-ILDI, Octubre 2010 Índice La Constitución como … Weiterlesen →

GENEALOGÍA DEL „BUEN VIVIR“ EN LA NUEVA CONSTITUCIÓN ECUATORIANA

Por David Kortez
David vive ahora in Quito juntos con su mujer Alemana.
https://www.flacso.edu.ec/portal/index.php?module=docencia&func=perfil&id=1257&inv=1&lang=es

leer SUMAK KAWSAY EN ECUADOR. DAVID CORTEZ.pdf

download SUMAK KAWSAY EN ECUADOR. DAVID CORTEZ.pdf

http://homepage.univie.ac.at/heike.wagner/SUMAK%20KAWSAY%20EN%20ECUADOR.%20DAVID%20CORTEZ.pdf

Sahra Wagenknecht überreicht Spendenscheck

Beim Neujahrsempfang der LINKEN in Düsseldorf überreichte die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht den Spendenscheck des Fraktionsvereins der Bundestagsfraktion an EcoMujer e.V., das Geld trug zur Finanzierung der Begenungs- und Diskussionsreihe „Vom Süden Lernen“ bei. EcoMujer sagt auch auf diesem Wege … Weiterlesen →

Siga berichtet über Reinas Aufenthalt in München.

In München konnte sich Reina bei einem Ausflug ins nahegelegene Mangfalltal über die sichere und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung der Stadt informieren. Mit Joachim Schwank vom Umweltreferat diskutierte sie Standards und Entwicklungen für die Erstellung kommunaler Nachhaltigkeitsberichte. Reina konnte eine Liste … Weiterlesen →

Bilder von der Abschiedsfiesta für Reina in München

ZUR GENEALOGIE DES INDIGENEN „GUTEN LEBENS“ („SUMAK KAWSAY“) IN ECUADOR

Dr. David Cortez* und Dr. Heike Wagner*, Universität Wien

Im Jahr 2008 wurde der aus dem Kichwa stammende Begriff „sumak kawsay“ in die neue Verfassung Ecuadors als Leitbegriff und Ausdruck eines neuen Paradigmas aufgenommen. Die CONAIE (Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador), die größte indigene Organisation Ecuadors, schlug im Oktober 2007 als erste das „sumak kawsay“ als Leitprinzip eines umfassenden politischen Projektes für die verfassungsgebende Versammlung und somit für die Neustrukturierung der ecuadorianischen Gesellschaft vor. Der Begriff wurde innerhalb einer allgemeinen Kritik am Kapitalismus, dessen kolonialenbzw. neokolonialen Auswirkungen und als eine aus den indigenen Traditionen kommende Alternative vorgestellt: weiterlesen … (Cortez, Wagner Sumak Kawsay.pdf)

Münchener Wasserfall Mangfalltal

Artikel und Links über die Veranstaltung in München

In Kuba liegt zu viel Land brach Reina María Rodríguez García über die Alternative Stadtgärten und ausgewogene Ernährung http://www.neues-deutschland.de/artikel/990673.in-kuba-liegt-zu-viel-land-brach.html *GEW Bayern Zeitschrift DDS Heft 12/2015 Umweltpädagogik Nachhaltige Entwicklung als Bildungsauftrag … und wie urbane und schulische Gärten dazu beitrag Webseite … Weiterlesen →

Das Beispiel Nicaragua

Vortragsfolien und Vortragstext von Ulla Sparrer* auf der Veranstaltung:

Kommunen in der einen Welt Urbane Agrikultur im Norden und Süden. Welche Rolle spielen die Frauen?
am 17.09.2015 in Düsseldorf

17.09.2015-Nicaragua-Folien-UllaSparrer.pdf

17.09.2015-Nicaragua-Vortrag-UllaSparrer.pdf

*Ulla Sparrer, Wuppertal, Vorsitzende des Städtepartnerschaftsverein Wuppertal-Matagalpa, Aktivistine des Informationsbüros Nicaragua e.V. und Teilnehmerin an der Informationsreise nach Nicaragua und Cuba.

Permakultur als Alternative in der Nahrungsmittelproduktion in der Schule und in der Gemeinde

Projekt Schulgarten. Comida excelente.
Setzlinge und
Schüler_innen – gemeinsam wachsen.

Reina Maria Rodriguez Garcias Vortrag, der in unterschiedlichen Varianten auf den Veranstaltungen eingesetzt wurde.

Vortrag Huerto Consolación mit viel Text ansehen in deutsch.pdf
Download Vortrag Huerto Consolación deutsch.pdf

Vortragsvariante mit vielen Bildern ansehen in deutsch.pdf
Download Vortragsvariante mit vielen Bildern in deutsch.pdf

In Kuba liegt zu viel Land brach

Reina María Rodríguez García über die Alternative Stadtgärten und ausgewogene Ernährung

Ein Interview von Knut Henkel aus dem neuen deutschland vom 10.11.2015

Kuba hat zu Beginn der 1990er Jahre brachliegende Flächen in großen Städten wie Havanna, Santiago de Cuba oder Santa Clara für den Anbau von Gemüse und Co. freigegeben. Dort sind zum Teil sehr erfolgreiche Genossenschaften entstanden. Wie war die Entwicklung in Consolación del Sur, der Kleinstadt in der Nähe von Pinar del Río, in der Sie leben?

http://www.neues-deutschland.de/artikel/990673.in-kuba-liegt-zu-viel-land-brach.html

Alle Stationen von Reina Rodriguez

hier ein unvollständiger Überblick, wird noch vervollständigt.

Flyer und Postkarten

Hier gibt es die Materialien wie Flyer, Plakate und Postkarten zu den Veranstaltungen der Diskussions- und Begegnungreise mit Reina Rodriguez aus Cuba für die Städte Aachen, Berlin, Bonn, Düsseldorf und München. Materialien für NRW Für die Veranstaltungen in NRW wurde … Weiterlesen →

Reina und Astrid von EcoMujer im CT das radio

Als Ergebnis der Pressekonferenz sendet am Donnerstag um 10:20 ct, das Universitätsradio der Ruhr-Uni Bochum folgenden Beitrag von Lukas Dombrowski

 

|CT das radio |Antenne 90.0 MHz |Kabel 90,8 MHz
|Universitätsstr. 150 |44780 Bochum
|T.+49-234-32 10 900 |F.+49-234-32 14 900

www.ctdasradio.de

Diskussionsreihe mit Reina Maria Rodriguez Garcia

Die Diskussions- und Begegnungsreise

Aktuell kommen die Verhandlungen zur Formulierung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG) in die entscheidende Phase. Anders als die 2015 aus-laufenden Millenium Development Goals (MDG), deren Schwerpunkt auf die Entwicklungen im Globalen Süden gesetzt war, sollen die SDG für alle Bewohner_innen des Planeten gelten, was auch Änderungen in der Produktions- und Kon-sumptionsweise des globalen Nordens bedingt. Deswegen ist es umso wichtiger, gemeinsame Themen auch gemeinsam zu diskutieren und um Nord-Süd-Allianzen zur Lösung der globalen Her-ausforderungen zu werben.
Cuba nimmt in der Welt der Urbanen Agrikultur eine Sonderrolle ein. Durch die Blockade der USA und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war der Inselstaat nahezu vollkommen auf sich allein gestellt. Aus dieser Situation heraus wurden effiziente und innovative Systeme entwickelt, die auf einer nachhaltigen Ressourcennutzung und geschlossene Stoffkreisläufe basieren und mitt-lerweile zu großen Teilen fähig sind, die Versor-gung der Stadtbewohner_innen mit frischen Le-bensmitteln zu gewährleisten. Städte wie Havanna und Villa Clara werden heute zu gut 70 % mit Gemüse aus städtischer Landwirtschaft – sprich durch Anbau in privaten Gärten, Familienbetrieben oder Kooperativen – versorgt.
Vom 05. bis 28.09. September haben wir Reina Maria, eine Akteurin aus Cuba eingeladen, die von ihren Erfahrungen im schulischen und außer-schulischen Bereich erzählen, ihre innovativen Methoden und Ansätze mit uns teilen und deren Übertragbarkeit und erwartete Wirkung in Deutschland mit uns diskutieren wird.

„Comida excelente“

Setzlinge & Schüler_innen – gemeinsam wachsen

Ein cubanisches Pilotprojekt zur Verbesserung der Ernährung in einer Schule in Consolación.

Schulgarten Consulación gemiensam wird gepflanzt

Reina Maria Rodriguez Garcia

Sie hat Geografie studiert und anschließend einen Master in Didaktik und weitere Postgraduier-tenkurse absolviert wie „Klimawandel und Um-welterziehung“ und „Lokale Entwicklung“. Sie ist stellvertr. Direktorin der Lehrer_innenausbildung in der Filiale der Päd. Hochschule in Consolación del Sur bei Pinar del Rio, gibt Kurse für graduierte und lizensierte Lehrer_innen und erarbeitet Material zu Themen wie „Gender und nachhaltige Ent-wicklung“. Sie ist Leiterin des interdisziplinären Projektes „Umweltkultur“ an der Universität „Hermano Saiz“ in Pinar del Rio, ist Koordinatorin des Projektes „Regenwasser und Schulgärten“, und Beraterin der Gemeinde zur Förderung von Nachbarschaftsprojekten (trabajo comunitario).

EcoMujer e.V.

Wir sind ein kleines Frauenumweltprojekt und haben vor fast 20 Jahren den Austausch mit Cubanischen Frauen begonnen. Unser Bezugs-punkt war u.a. die Agenda 21 des Umweltgipfels von Rio (1992), der Frieden, Umwelt und Entwick-lung als Einheit definierte (Nachhaltige Entwick-lung). Seitdem entwickeln wir mit Frauen aus Cuba und Lateinamerika diesen Austausch weiter und treten gemeinsam ein für ein neues Verständnis von Natur und Umwelt ein und suchen gesellschaftliche Alternativen jenseits des Wachs-tumswahns. Themen zu denen wir u.a. gearbeitet haben sind: Die Rolle der Frauen in der Landwirt-schaft und beim Umweltschutz, Ökotourismus, Gentechnik, Energiewende und ganzheitliche Umwelterziehung.
Im Rahmen unserer Arbeit organisieren wir öffent-liche Veranstaltungen (Vorträge, Workshops, Filmabende, Konferenzen, Seminare) und Be-gegnungsreisen zwischen Frauen in und aus Deutschland, Cuba und anderen lateinamerikani-schen Ländern.
Vor allem der verantwortungsbewusste Umgang und die faire Verteilung natürlicher Ressourcen spielen bei unserer Herangehensweise eine ent-scheidende Rolle. Wichtig für unsere Aktionen ist das Voneinander-Lernen, der aktivierende und partizipative Charakter, der stets als Anstoß zum eigenen Engagement zu verstehen ist.

Spendenkonto:

EcoMujer e.V. www.ecomujer.org
IBAN: DE51300501100085220101
BIC: DUSSDEDDXXX (Düsseldorf)
Stichwort „Schulgarten“
EcoMujer e.V., Rochusstr. 43, 40479 Düsseldorf
EcoMujer ist beim Finanzamt Düsseldorf (Steuernummer 103/5921/1137) als gemeinnützig anerkannt.

Diskussionsreihe
„Vom Süden Lernen“
05.09.-28.09.2015

logo-flyer

 

in Düsseldorf, Bonn, Aachen, München, Berlin

Urbanes Gärtnern,
Ernährungssouveränität und Nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs*)

mit Reina Maria Rodriguez Garcia aus Cuba

Reina Maria Rodriguez Garcia aus Cuba

 

  • Stellvertr. Direktorin der Lehrer_innenausbildung in der Filiale der Päd. Hochschule in Consolacion del Sur bei Pinar del Rio, Cuba
  • Projektleiterin „Comida excelente“ – Setzlinge und Schüler_innen – gemeinsam wachsen. Ein Cubanisches Pilotprojekt zur Verbesserung der Ernährung.

 

Weitere Informationen: Diskussionsreihe mit Reina Maria Rodriguez Garcia

*Sustainable Development Goals – Nachhaltige Entwicklungsziele logo-sue-nrw

Wir haben es satt! 2015

csm_forderungen

EcoMujer ruft auf zur fünften Demonstration und Kundgebung

Wir haben Agrarindustrie satt! Wir wollen Gutes Essen.
Wir wollen Gute Landwirtschaft. Jetzt!

Die Agrarindustrie ist weiter auf dem Vormarsch: Wenige globale Großkonzerne untergraben die Saatgut-Vielfalt und fördern die Gentechnik auf dem Acker. Investoren bauen immer neue industrielle Megaställe, in denen Tiere unter qualvollen Bedingungen leiden. Die Mächtigen dieser Welt planen auf dem G7-Gipfel und durch die Freihandelsabkommen TTIP und CETA die globale Industrialisierung der Landwirtschaft. Die Folgen sind allgegenwärtig: Immer mehr Bäuerinnen und Bauern müssen, hier und in den Ländern des Südens, ihre Höfe aufgeben. Billigfleisch überschwemmt die Märkte. Der Anbau von Monokulturen verdrängt den Regenwald. Ackerland wird zum Spekulationsobjekt. Und: Der weltweite Hunger ist nach wie vor Fakt.

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Film und Diskussion: Tierralismo

Film

Film

Film „Tierralismo“ (Cuba 2013) – Alternativen zur industriellen Landwirtschaft von Alejandro Ramírez Anderson

„Tierralismo“ ist eine Dokumentation (50 Min. Orig. engl. Untertitel) über das bekannte, seit 15 Jahren existierende Bio-Gartenprojekt „Vivero Alamar“ bei Havanna. Anfang der 1990er Jahre stand Cuba auf Grund des Zusammenbruchs der UdSSR wirtschaftlich vor einem regelrechten Kollaps, da es seine Außenhandelspartner verlor.

In dieser Zeit, der „periódo especial“, entstanden staatlich geförderte und private Initiativen, die einen grundsätzlichen Wandel hin zu einem nachhaltigen urbanen Anbau von Gemüse und Obst einleiteten. Städte wie Havanna und Villa Clara werden heute zu gut 70 % mit Gemüse aus städtischer Landwirtschaft versorgt. Durch Förderung von urbaner Landwirtschaft, Kooperativen sowie privater Landwirtschaft und Familienbetrieben sollen die Nahrungsmittelimporte gesenkt und absehbar eine Nahrungsmittelsouveränität erreicht werden.

Der Film zeigt im Gegensatz zu anderen auch die gesellschaftliche Stellung der Arbeit in der Landwirtschaft.

Alejandro Ramírez Anderson ist ein guatemaltekischer Filmemacher und Fotograf, der auf Kuba lebt. Er studierte an der Kunsthochschule (Audivisuelle Medien) in Havanna und unterrichtet dort heute selbst.

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„Comida excelente“

Setzlinge und Schüler_innen – gemeinsam wachsen

Ein kubanisches Pilotprojekt zur Verbesserung der Ernährung

Die Schule „Centro Eberto Palanco“ liegt im Viertel „Pueblo Nuevo“, einem Neubauviertel mit Plattenbauten am Rande der Gemeinde Consolación del Sur im Westen Kubas.

Seit Februar 2014 passiert hier richtig was: Nachbarn staunen über Beete mit Kräutern und Heilpflanzen, Salaten und einheimischen Gemüsesorten. Die fleißigen Gärtner und Gärtnerinnen sind zwischen 6 und 12 Jahren alt und bauen hier ihr eigenes und gesundes Mittagessen an.

Im Stadtteil wohnen viele nicht erwerbstätige Frauen, von denen einige alleinerziehende Mütter sind. Bisher wurde in der Schule kein Mittagessen angeboten. Im Wohngebiet gibt es noch Probleme mit der öffentlichen Wasserversorgung.

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March against Monsanto

Am 24. Mai in Düsseldorf – wir sind unterwegs für Leben in Vielfalt ! International vernetzt suchen wir gemeinsam Wege und Lösungen im Norden und Süden – solidarisch, lokal und regional, statt undemokratisch konzerndiktiert zentral! Aktuell unterstützen wir EcoMujeres ein … Weiterlesen →

Bottled Life – Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit Wasser

Filmveranstaltung und Diskussion

Wasser als Lebensgrundlage hat eine spezifische Bedeutung für Frauen, weltweit. Unvergessen die Werbemethoden von Nestlé in den 70ern, um neue Märkte für Milchpulver in Afrika zu erschließen! Mit unlauteren Werbemethoden brachten sie Mütter dazu abzustillen. Nestlé Produkte und fehlendes oder verseuchtes Wasser bedeuteten Krankheiten und Tod für viele Kinder. In “Bottled Life” erklärt Maude Barlow, ehemalige UNO-Chefberaterin in Wasserfragen, wie multinationale Konzerne wie Nestlé oder Veolia mit der Ressource Wasser ein Riesengeschäft machen. Nestlé beutet kommunale Wasservorkommen billig aus und verkauft dieses Wasser dann in Plastikflaschen an die Verbraucher_innen teuer zurück. Res Gehringer reiste nach Pakistan, das Nestlé als Testmarkt diente. Während Nestlé ihm den Zutritt zur Pure-Life-Produktion verweigert, lernt er die Situation der Menschen kennen, die im Dorf außerhalb des Fabrikzauns leben. Hier ist der Grundwasserspiegel rapide gefallen. Aber welches Wasser kommt noch aus den Brunnen für die Familien in Pakistan, die sich “Pure-Life“ nicht leisten können? Wie schafft es eine Fraueninitiative in Maine (USA) am „Küchentisch“ eine kluge, listige Strategie zu entwickeln, um dem Riesen Nestlé den Zugriff auf das Grundwasser ihrer Gemeinde zu verweigern? Eine sehenswerte und spannende Dokumentation, die zum Reden und Handeln anregt.

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Internationaler Frauentag 2014

EcoMujer in Düsseldorf am Frauentag Unter dem Motto „Jetzt schlägt ´s 13 – Wir bauen uns die Welt wie sie uns gefällt“ gibt es 20 Jahre nach dem bundesweiten Frauenstreiktag gemeinsame Aktionen in Düsseldorf ab 13:00 Uhr am Rathaus. EcoMujer … Weiterlesen →

Film und Vortrag

Urbane Stadtgärten in Kuba

Stadtgaerten in Kuba

In Deutschland erfährt das Thema Urbanes Gärtnern derzeit enorme Aufmerksamkeit. Die Frage nach Versorgungssicherung und sozialem Miteinander in künftigen sozialen, ökonomischen und Klimakrisen spielt bei vielen Initiator_innen solcher Projekte eine herausragende Rolle.

In Kuba waren die Umstände, unter denen die urbane Landwirtschaft in das sozialistische System integriert wurde, eine weltweit einzigartige dramatische Erfahrung des Zusammenbruchs: „Über Nacht“ verschwanden in den 90er Jahren infrastrukturelle Versorgungsnetze. In dieser Krise wurde eine einzigartige Selbstversorgerlandwirtschaft entwickelt.

Daniela Hadem-Kälber, ist Sozialwissenschaftlerin und promoviert derzeit am Norbert-Elias-Center for Transformation Design and Research zum Thema Urbane Landwirtschaft in Deutschland.

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Symposium zum Menschenrecht auf Wasser

Beteiligt Euch mit uns am Symposium:
Das Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung umsetzen!

Symposium Menschenrecht Wasser

Seit Juni 2010  ist das Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer  Grundversorgung  durch  die  Vollversammlung  der  Vereinten  Nationen anerkannt.  Doch  weitere  entscheidende  Schritte  lassen  auf  sich  warten.  In Europa  haben  gerade  erst  1,9  Millionen  Bürgerinnen  und  Bürger  mit  der Unterschrift  unter  das  Europäische  Bürgerbegehren  „right2water“  die Europäische  Kommission  und  das  Europäische  Parlament  aufgefordert,  konkrete Schritte  für  die  Umsetzung  dieses  Rechts  zu  tun. 

Im  Symposium  wollen  die Organisationen,  die  dieses  Bürgerbegehren  unterstützt  haben,  mit  WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen, PraktikerInnen und allen am Thema Interessierten diskutieren was zur Umsetzung geschehen muss. Auch Ecomujer ist mit dabei und ruft zur  Einreichung von Beiträgen auf.

JETZT BEITRÄGE EINREICHEN!

Bitte  reichen  Sie  ein  Konzept  (eine  Seite)  zum  Thema  bis  zum  20.  November 2013  an    ein.  Über  die  Annahme  der eingereichten  Beiträge  entscheidet  der  aufrufende   Koordinationskreis.  Die Mitteilung darüber und die Einladung zum Symposium erfolgt bis 29.11.2013.

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Filmveranstaltung: „Cuban Wives”

EcoMujer lädt ein zur Filmveranstaltung am 8. Oktober 2013 in Düsseldorf. Wir zeigen den preisgekrönten Dokumentarfilm „Cuban Wives“ von Antonio Dandolo.

Die „Cuban Wives” das sind mutige Frauen, die Ehefrauen, Töchter, Mütter und Schwestern der seit 14 Jahren verhafteten Cuban5 . Sie geben nicht auf und sind Teil der Solidaritätsbewegung. Sie schaffen Öffentlichkeit und kämpfen unermüdlich für die Freilassung.

“Die Frauen erzählen von zermürbten Jahren und unerfüllt bleibendem Kinderwunsch, von gekauften Journalisten und Widersprüchen im Prozess, sie prangern die Isolationsfolter an, der die Inhaftierten immer wieder ausgesetzt wurden, und die Schikanen, die sie erfahren, wenn sie ihre Männer, Väter und Brüder besuchen wollen. “ (aus WIR FRAUEN Herbst 3 2013 S. 23 „Die Cuban Wives geben nicht auf“. www.wirfrauen.de)

Die sogenannten CUBAN FIVE wurden bereits 1998 in den USA wegen angeblicher Spionage und Verschwörung zum Mord zum Teil zu mehrmals lebenslänglichen Freiheitsstrafen verurteilt. Einer der fünf Männer wurde inzwischen auf Bewährung frei gelassen.
Nach Angaben der kubanischen Regierung hatten die 5 Männer die Aufgabe, geplante terroristische Anschläge aufzudecken. Zu diesem Zweck sollen sie in den USA Informationen über exilkubanische Organisationen gesammelt haben.
Gegen die Inhaftierung haben zahllose Organisationen und Persönlichkeiten protestiert, u.a. José Ramos-Horta, Wole Soyinka, Adolfo Pérez Esquivel, Nadine Gordimer, Rigoberta Menchú, José Saramago, Schores Alfjorow, Dario Fo, Günter Grass und Máiread Corrigan-Maguire sowie der Linguist und Philosoph Noam Chomsky, die Pulitzer-Preisträgerin Alice Walker, der ehemalige Justizminister der USA Ramsey Clark und der Komponist Mikis Theodorakis, der mexikanische Senat und Mary Robinson, ehemalige Staatspräsidentin Irlands und ehemalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte.

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Buch: Gestión de Aguas

Jetzt zum Download:

Das Buch „Gestión de Aguas“ von Margot Franken

Gestion de aquas

Zum Buch:

Die Wasserprobleme werden weltweit immer dringlicher. Der Wasserverbrauch hat sich in den letzten 50 Jahren weltweit verdreifacht und steigt zurzeit doppelt so schnell wie die Weltbevölkerung. Auf der anderen Seite bewirken Bevoelkerungswachstum, Verstaedterung, Klimawandel industrialisierte Landwirtschaft, Fleischkonsum, der Aufkauf von Wasserressourcen durch multinationale Konzerne, die zunehmende Gewaesserverschmutzung und vieles mehr einen Rueckgang in Quantitaet und Qualitaet. Das Hungerproblem ist primär ein Wasserproblem.

Experten sagen, das Wasser werde im 21. Jahrhundert wichtiger als Oel und wahrscheinlich somit Grund fuer Wasserkriege. Der erste Wasserkrieg mit einem privaten internationalen Wasserversorger fand im Jahr 2000 in Cochabamba, Bolivien statt. Damals wurde das Konsortium von der bolivianischen Bevoelkerung des Landes vertrieben, die Privatisierung wurde zurueckgenommen.

Unser zentrales Wasserver- und -entsorgungssystem, das seit seiner „Erfindung“ im 19. Jahrhundert zuerst in Europa, dann überall auf der Welt kopiert wurde und wird, ist Teil des Problems, denn es ist nicht nachhaltig, weder oekologisch noch oekonomisch!
Das weisen inzwischen viele Studien nach.

Es ist nicht nur in seiner Erstellung und Unterhaltung auf längere Sicht nicht bezahlbar, insbesondere in ärmeren Ländern, sondern zerstört auch die natürlichen lokalen Wasserkreisläufe, verschmutzt insbesondere die Oberflächengewässer, auch bei Einführung hochkomplexer Kläranlagen, und verhindert weitgehend die Wiedernutzung der im Abwasser enthaltenen Nährstoffe.

Das dezentrale Wassermanagement ist flexibler, besonders in den rasant wachsenden Randzonen der Millionenstädte in Entwicklungs- und Schwellenländern, ist unabhängiger von Naturkatastrophen und trägt den Veränderungen durch den Klimawandel Rechnung. Es führt zu einem geringeren Verbrauch von Ressourcen, Wasser und Energie.
Durch die Kleinräumigkeit der dezentralen Systeme sind eine Trennung der Stoffflüsse und die Wiedernutzung der Nährstoffe für Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft möglich. Und auf diese Weise foerdert es die Unabhaengigkeit des Einzelnen von den zentralen Strukturen spart nicht nur Geld, sondern ermoeglicht es AbWasser und Inhaltsstoffe zu nutzen fuer produktive Systeme, sei es zur Selbstversorgung, sei es fuer den Markt. Ein Abfallprodukt (hochgradig kontaminiertes Abwasser) wird zur Rohstoffquelle.

Das Buch bietet hierfuer zahlreiche Beispiele aus Industrie-, Schwellen- und Entwicklungslaendern, ausserdem eine umfangreiche Liste empfohlener Literatur, websites und Experten weltweit zu jedem einzelnen Unterthema.

Das Buch wurde konzipiert im UNO Jahr des Wassers 2003 und Ende 2007 veroeffentlicht. Es entstand waehrend eines Sabbatjahrs von der bolivianischen Universitaet und ist geschrieben insbesondere fuer den iberoamerikanischen Raum, denn es liegt bisher nur in spanischer Sprache vor.

Eine englische Neufassung ist angedacht, aber da das seine Zeit braucht, soll es in seiner Urfassung einem breiteren Publikum zugaenglich gemacht werden.

In Absprache mit der Autorin ist das Buch im PDF Format zum Download freigegeben.

Bitte beachten Sie das die Datei ca. 30 MB groß ist und gegebenenfalls entsprechende Zeit zum Herunterladen benötigt. Sollte sich das Download-Fenster nicht direkt öffenen, bitte im pdf auf downlaod klicken.

Hier klicken zum Download von „Gestión de Aguas“.

EcoMujer dankt der Autorin sehr herzlich dafür, das wir das Buch weiterverbreiten dürfen!

 

Zur Autorin:

Margot Franken

Dr. rer. nat. Margot Franken

Limnologin und Baubiologin
Forschungen in Gewaesseroekologie, Umweltqualitaet, Stadtoekologie, dezentrales Wassermanagement, im Amazonasgebiet und in Bolivien
25 Jahre Dozentin am Institut fuer Oekologie der Universitaet von La Paz

Margot Franken, geb. Steinmeyer
Geboren am 24.12.1948 in Gelsenkirchen, Bundesrepublik Deutschland

Beruf
Gewässerökologin, Baubiologin, Lehrerin

Studium an den Universitäten Kiel und Essen, Deutschland:
Limnologie, Zoologie, Botanik, Tropenökologie, Ozeanografie, Geologie, Geografie

1975 Dissertation am Max-Planck-Institut für Limnologie in Plön: Phytoplankton und Chemismus zweier extrem saurer Gewässer, Großer und Kleiner Bullensee

Zusatzausbildungen:

Umweltmanagementsysteme in der Industrie (ISO 14001) bei der Industrie- und Handelskammer La Paz, in Bolivien und Schweden
Studium der Baubiologie am Institut für Baubiologie in Neubeuern, Deutschland

Berufstätigkeit:

Lehrtätigkeit an verschiedenen Schulformen, Mitarbeit im biologischen Gemüseanbau und mit behinderten Erwachsenen

1976 – 1978 Postdoktorats-Stipendium am Max-Planck-Institut für Limnologie, Abteilung Tropenökologie, in Plön,
mit Forschungsaufenthalt am INPA (Instituto Nacional de Pesquisas da Amazónia) in Manaus, Brasilien

1985 – 2009 Forschung und Lehre am Institut für Ökologie in Limnologie und Umweltqualität als Dozentin im Fachbereich Biologie der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Staatlichen Universität von La Paz, Bolivien

Aufbau der Abteilung Limnologie (1985 – 1990)
Aufbau der Abteilung Umweltqualität und des Umweltanalytischen Labors (1992 – 1996)

Lehre in verschiedenen Master-Studiengängen an mehreren Universitäten in Bolivien und Peru

Beratertätigkeit zu den Themen:

Bau von Pflanzenkläranlagen
Klassifikation von Fliessgewässern hinsichtlich ihrer Gewässerqualität
Einfluss von Wasserenergiegewinnungsanlagen auf die Gewässerqualität
Bioindikationsorganismen für Wasser- und Luftqualität
Verschmutzung durch Schwermetalle in Gewässern
Entwurf eines Gründaches für das Kulturhaus von La Paz

Themenabend: Kubas urbane Gärten

Wandelkino Kubas Gärten

Filmveranstaltung und Diskussion

Wandelkino Kubas Gärten

Ein Projekt wie der Wandelgarten ist ein Ort, wo sich Menschen naturgemäß mit den Möglichkeiten der Gemeinschaftsbildung und Selbstversorgung durch urbane Gartenprojekte und solidarische Landwirtschaft beschäftigen.

Der Film über Kuba und dessen Entwicklung, im Laufe der geschichtlichen Ereignisse in den 90er Jahren, bietet sich wunderbar an, um im Anschluss an den Film auch mit Neueinsteigern über aktuelles Konsumverhalten, Energieverbrauch und Art des Wirtschaftens ins Gespräch zu kommen und uns über die Suche nach neuen Wegen auszutauschen.

Wir freuen uns über die zusätzliche Unterstützung von Melanie Wilms und vielleicht weiteren Aktivistinnen von Ecomujer e.V – Frauen und Umwelt , die im April 2012 zuletzt auf Kuba waren und daher von recht aktuellen Erfahrungen und Entwicklungen berichten können.

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Film: Kubas urbane Gärten

Film

Film „the power of Community“ Cubas Urbane Gärten (Berlin)

Als Kuba in den frühen 90ern Zugang zu sowjetischem Öl verlor, erlebte es eine unmittelbare Krise – die Ernährung der Bevölkerung – und die andauernde Herausforderung, sich als Niedrig-Energie-Gesellschaft neu zu erfinden. Kuba wechselte von großer öl-intensiver zu kleinerer Landwirtschaft, weniger energieintensivem Bio-Anbau und städtischen Gärten, von einer hochindustriellen Gesellschaft zu einer nachhaltigeren.

Der Film erzählt die Geschichten von Entbehrungen, Erfindungsreichtum und Triumph über unerwartete Not – mittels „Zusammenarbeit, Einsparung und Gemeinschaft“, wie KubanerInnen es selbst ausdrücken. Während die Welt das Ölfördermaximum erreicht, gibt uns Kuba ein wertvolles Beispiel, wie wir die Herausforderung, unseren Energiebedarf zu verringern, erfolgreich angehen können.

Wir wollen uns die schöne Dokumentation, die dieser Entwicklung nachgeht, anschauen und gemeinsam über aktuelles Konsumverhalten, Energieverbrauch und Art des Wirtschaftens ins Gespräch kommen und uns über die Suche nach neuen Wegen austauschen.

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Aktion am Weltwassertag 2013

EcoMujer sammelt Unterschriften in der Düsseldorfer Innenstadt EcoMujer ist aktiv beteiigt an Aktionen für das Europäische Bürgerbegehren „Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht! „ Am Weltwassertag sind wir mit der Unterschriftenaktion für dieses Menschenrecht auf der Straße! Fast 2 … Weiterlesen →

Frauenspaziergang am Weltwassertag 2013

Frauenspaziergang durch ein Düsseldorfer Wasserwerk am Weltwassertag 2013 EcoMujer läd Euch ein zu einem Frauenspaziergang in Düsseldorf: zusammen mit Euch werden wir das Wasserwerk besichtigen. Die gemeinsame Spaziergang dauert circa 1,5 Stunden und umfasst die Begehung des Wasserwerkes mit Brunnen, … Weiterlesen →

Wir haben es satt!

Wir haben Agrarindustrie satt! Wir wollen Gutes Essen. Wir wollen Gute Landwirtschaft. Jetzt! EcoMujer ruft auf zur Demonstration und Kundgebung in Berlin Aller guten Dinge sind drei! Nach den überwältigenden Erfolgen der beiden „Wir haben es satt!“-Demonstrationen in den Jahren … Weiterlesen →